Überleben auf einem Metal-Festival

Viele von uns kennen es: Sobald das Wacken, Full Force oder Rock am Ring Festivalgelände in Sichtweite ist, fallen einem viele Dingen ein, die für das Überleben im Schlamm unverzichtbar sind. Campingkocher, Schlafsack, Akkus, oder die fünfte Bierpalette, die noch im Keller steht. Sollten diese Dinge beim Ausladen nicht vorhanden sein, ist die gute Festivalstimmung in Gefahr. Das sollte man um jeden Preis vermeiden!

Sofern man auch den Geldbeutel nicht vergessen hat, kann man notgedrungen noch ein paar Dinge vor Ort besorgen. Das kann sich aber manchmal etwas schwer gestalten. Es gibt nicht viele Festival-Äcker, auf denen man zum Beispiel schnell neue Ersatzunterhosen bekommen kann. Mit den mobilen Supermärkten kommt man da auch nicht weiter. Wenn man also nicht in solche Schwierigkeiten kommen möchte, ist Planung vor dem Festival angesagt.

Neben dem Fleisch, der Wacken-Eintrittskarte und dem Bier ist eine Sache besonders wichtig: Gute Laune! Diese kann man leider nicht im Rucksack verstauen, aber mit einer guten Planung kann man definitiv dafür sorgen, dass sie das ganze Wochenende bestehenbleibt.

Viele Metaller sind schon mit einer Bierkiste und einem Schlafsack glücklich, während andere lieber gleich eine kleine Zeltstadt mit Deko und Garten einrichten. Die Packlisten fallen demzufolge ganz unterschiedlich aus. Wie dem auch sei, wichtig ist nicht zu vergessen, dass man das ganze Zeug auch unter Umständen sehr lange mit sich rumtragen muss. Das gilt insbesondere, wenn man mit der Bahn ankommt oder das Auto weit von dem Campingplatz geparkt werden muss.

Nicht alles soll mitkommen

Das Mitbringen von teuren Elektrogeräten oder Schmuck sollte man lieber meiden. Vieles, was man zum Festival mitbringt, bleibt auch auf dem Festival – geht kaputt, versinkt im Schlamm oder wird gestohlen oder irgendwo verloren. Darum ist es ratsam, sich für ein paar Tage vom neuen iPhone oder den teuren Goldohrringen zu trennen, diese lieber in der Schublade zu lassen oder stattdessen ältere oder preiswerte Teile mitzunehmen, bei denen der Verlust weniger wehtut.